Entschädigung wegen zu hoher Wellen im Urlaub

Hannover (ddp-nrd). Wegen zu schlechten Wetters während des Urlaubs
auf den Seychellen, verlangt eine Familie vor dem Landgericht Hannover
eine Entschädigung in Höhe von knapp 7000 Euro von dem Reisekonzern
TUI. Wie ein Sprecher des Landgerichts mitteilte, bemängelten die
Urlauber unter anderem, dass sie wegen zu hoher Wellen im Meer nicht
baden und schnorcheln konnten. Außerdem habe es Mängel beim Transfer
gegeben. Der Reisekonzern weist eine Verantwortung für das Wetter auf
den Seychellen von sich. Für die Mängel beim Transfer habe TUI der
Familie eine Entschädigung angeboten, die Urlauber gingen aber nach
Angaben des Gerichtssprechers nicht auf dieses Angebot ein.

Am ersten Verhandlungstag der Zivilklage am Freitag habe die
Richterin angedeutet, dass die Klage der Familie keine hohen
Aussichten auf Erfolg habe, sagte der Sprecher. Die Streitpunkte
beider Parteien seien erörtert worden. Das Gericht will die Vorwürfe
prüfen und am 17. August eine Entscheidung bekanntgeben.

Der Familienvater hatte mit seiner Ehefrau und seiner Tochter eine
zweiwöchige Flugreise auf die Seychellen im Wert von knapp 27 000
Euro unternommen. Er verlangt von der Reisegesellschaft, den Preis um
25 Prozent zu mindern, weil es wegen starken Windes und hoher Wellen
unmöglich gewesen sei, im Meer zu schnorcheln und zu baden. Das Klima
auf der Inselgruppe gilt als ausgewogen. Die jährliche
Durchschnittstemperatur beträgt nach Angaben von Reiseveranstaltern
circa 26 Grad.

ddp/krz/fgr

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Autor: Travelpedia
Datum: Freitag, 31. Juli 2009 14:15
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