Heilbäder-Verband fordert Hilfe von Seehofer

Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) verlangt von CSU-Chef Horst Seehofer Hilfe bei den anstehenden möglichen Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl. Die ambulante, offene Badekur müsse zu einer Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen werde, lautet die Hauptforderung des Verbandes, der 47 Bäder im Freistaat vertritt. Außerdem müsse der Bezahlung von Kuren im Ausland der gleiche Qualitätsmaßstab angelegt werden wie in Deutschland.

 

   «Ich möchte, dass Seehofer hier Flagge zeigt und das Thema zur Chefsache macht», sagte der BHV-Vorsitzende und CSU-Politiker Klaus Holetschek im ddp-Interview in München. In den Verhandlungen wären die Anliegen der Bäder «ein kleiner Federstrich». Dabei gehe es auch nicht um viel Geld. Lediglich 0,092 Prozent der der Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherungen würden derzeit für ambulante Kuren verwandt. Die Patienten müssten für die Unterbringung und die Anwendungen zum Teil ohnehin selbst aufkommen.

(ddp/travelpedia)

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Autor: redaktion
Datum: Donnerstag, 24. September 2009 9:56
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