Ecuador hat neue touristische Attraktion
Ecuador hat eine neue touristische Route auf der berühmten Straße der Vulkane ins Leben gerufen: die Straße der Blumen. Die neue Reisestrecke ermöglicht Touristen, die Vielfalt der Blumen in Ecuador aus nächster Nähe zu erleben. Die Höhenlage und die Sonne der Anden bieten ideale Voraussetzungen für das Pflanzenwachstum – daher wachsen in Ecuador die weltweit wohl schönsten Blumen.
Zudem erfahren Reisende quasi nebenbei viel über das andine Landleben nördlich und südlich von Quito sowie entlang der Äquatorlinie. Hier taucht man ein in die Traditionen, die Gewohnheiten und den Lebensstil der Hochlandbewohner.
Neben der Traditionskultur steht natürlich eine große Palette an (Abenteuer-) Unternehmungen zur Auswahl bereit: Trekking, Camping, Mountain Biking, Reitausflüge – oder auch einfach Entspannung am Kaminfeuer in einer der vielen individuell gestalteten Hacienden, wo sich wunderbar die lokalen Spezialitäten kosten lassen. Der Besuch von Blumenplantagen ist selbstverständlich ebenfalls möglich.
Auch urbane Ziele liegen an der Straße der Blumen: Quito mit seinem Kulturerbe, Otavalo mit seinem indigenen Handwerksmarkt und Cayambe, das nicht nur für die Blumenverarbeitung, sondern auch für seine Käse- und Gebäckwaren bekannt ist.
Blumenzucht ist eine lange Tradition in Ecuador. Das Land exportierte im Jahr 2008 rund 565 Millionen Tonnen Blumen in alle Ecken der Welt, davon mehr als 50 Prozent Rosen. Sie können hier bis 1,5 Meter hoch werden, sind sehr kräftig und farbintensiv.
Der Blumenanbau hält viele Ecuadorianer vor der Landflucht ab, sei es in die Städte oder ins Ausland. Tausende von Arbeitern – in erster Linie Frauen – finden auf den Farmen ein stabiles Einkommen, die Farmen pflegen hohe soziale und umweltpolitische Standards. Viele Gemeinden entlang der „Ruta de las Flores“ sind in das Projekt involviert und bieten ihre Produkte an, so dass sie vom Tourismus auf der „Straße“ profitieren.
Das neue Produkt soll in Zukunft verstärkt in den Quellmärkten des Ecuador-Tourismus beworben werden. Aber auch die einzigartigen Export-Blumen sollen stärker in Europa und Nordamerika vermarktet und Famtrips wie auch Pressereisen sowohl für die Tourismus- als auch die Blumenbranche angeboten werden.
Initiatoren des „Flower Trails“ sind das Tourismusministerium (www.ecuador.travel), der Verband der Ecuadorianischen Blumenexporteure (www.expoflores.com), das Quito Visitors’ Bureau (www.quito.com.ec) sowie die Inter-American Development Bank (www.iadb.com).
Mehr Informationen zur Route und ihren Sehenswürdigkeiten finden sich auf der interaktiven englischsprachigen Seite www.flowertrailecuador.com.
Die Top Ten – gewählt von Quitos Besuchern
Die Besucher Quitos haben auf www.quito.com.ec abgestimmt: Die zehn beliebtesten Attraktionen in und um Quito herum stehen fest. Ein kurzer Überblick zeigt, was man in Quito nicht verpassen sollte.
Platz 1: La Compañía de Jesús
Die Kathedrale La Compañía de Jesús im historischen Zentrum ist die imposanteste Kirche Quitos. Mit ihrem vielen Gold lässt sie die Besucher ehrfürchtig werden. 1605 von den Jesuiten erbaut, gilt sie als bedeutendstes religiöses Kolonialgebäude der Spanier. Die UNESCO führt sie auf der Liste der hundert wichtigsten Gebäude der Welt.
Andesit und Basalt sind die Materialien, mit denen drei verschiedene Architekten die Fassade zwischen 1606 und 1765 errichteten. Heiligenstatuen, Symboliken der Herzen Jesus’ und Marias sowie von Rosen- und Liliengirlanden umschlungene salomonische Säulen prägen das barocke Kunstwerk. Die Kirchenfassade ähnelt der der Kirche Il Gesú in Rom.
Die Jesuiten, die die Kathedrale erbauten, lehrten und predigten auf Quechua, der Sprache der indigenen Bevölkerung. Daher wurden sie von der einheimischen Bevölkerung respektiert und verehrt, sicherlich eine Besonderheit in der Geschichte der Kolonialisierung Lateinamerikas. Spuren der Kolonialisierung sind auch heute noch im Inneren der Kirche zu sehen: Das Gemälde gleich rechts hinter dem Eingang, das das Jüngste Gericht und die Hölle zeigt, hatte das missionarische Ziel, die indigene Bevölkerung zu evangelisieren. Dieses düstere Gemälde von Alejandro Salas ist eine Kopie des Originals von Hernando de la Cruz.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 9:30–17:30 Uhr, Sa 9–16:30 Uhr, So 13–16:30 Uhr
Adresse: García Moreno y Sucre
Telefon: (+593 2) 2584 175, 2581 895
E-Mail: ficj@uio.satnet.net
Website: www.ficj.org.ec
Eintritt: 2 US-Dollar, Studenten 1 US-Dollar
Platz 2: Kirche San Francisco (offiziell: Kirche Saint Paul)
An der Westseite des belebten Kopfsteinpflasterplatzes San Francisco steht die gleichnamige, älteste Kirche von Quito, 1534 von Francisco Cantuña erbaut. Der Komplex einschließlich Kloster wurde vom Franziskaner Joedco Ricke gegründet. Die Statue auf der rechten Seite der vorderen Terrasse ehrt ihn – vielleicht auch im Namen aller Biertrinker, da er der erste in Ecuador war, der Weizen angebaut hat.
Die symmetrische, weiß verputzte Fassade und die beiden Zwillings-Glockentürme strahlen bei Nacht und auch am Tag in den Himmel Quitos. Sie ist zwar weniger prunkvoll als La Compañía, dennoch birgt diese Kirche ein großartiges Werk an barocker Kunst, beschattet vom Dämmerlicht der Decke aus Blattgold.
Die letzten Ausgrabungen um die Kirche San Francisco herum brachten diverse Artefakte aus kolonialer und präkolonialer Zeit hervor, darunter eine große Zahl Knochen.
Die Legende erzählt, dass Francisco Cantuña zum Bau der Kirche einen Pakt mit dem Teufel einging: Für die Hilfe des dämonischen Heers erklärte sich Francisco bereit, seine Seele herzugeben. Der Teufel forderte sie auch, doch bevor sich Francisco auslieferte, prüfte er nach Fertigstellung der Kirche die Arbeit des Teufels und entdeckte, dass ein Stein fehlte. Da die Teufelsarbeit also unvollständig war, konnte er seine Seele retten.
Die Kirche wird momentan restauriert und Anfang 2010 für einige Wochen geschlossen. Die Besucher können weiterhin das Museum, die angrenzende Kapelle von Cantuña sowie die Kirche Santa Clara besichtigen.
Öffnungszeiten: momentan aufgrund von Restaurierungsarbeiten geschlossen
Adresse: Cuenca 477 y Sucre
Telefon: (+593 2) 295 2911
E-Mail: museopedrogocial@hotmail.com
Website: www.museopedrogocial.com
Eintritt frei
Platz 3: Fiestas de Quito
Die Straßen von Quito sind voller Menschen, Musik strömt aus allen Ecken, Touristen und Einheimische mischen sich beim Feiern bis in die Nacht hinein. Auf öffentlichen Plätzen werden künstlerische Darbietungen aller Art geboten. Tänzer, Musiker, Schauspieler und Sportler verausgaben sich während des Nonstop-Spektakels.
Die Feier zur Gründung Quitos durch die Spanier am 6. Dezember 1534 überrascht die Stadtbesucher immer wieder mit kreativen Darbietungen und interaktiven Spielen. Bei den Fiestas de Quito kommen Jung und Alt zusammen, um traditionelle Spiele zu spielen, waghalsige Gocart-Rennen zu fahren oder einfach während der Umzüge durch die Stadt gemeinsam zu feiern. Die Fiestas de Quito mit ihrer farbenfrohen Lebendigkeit und ihrem ganz eigenen Reiz finden jedes Jahr in der letzten November- und der ersten Dezemberwoche statt.
Mehr Informationen finden Sie auf den spanischsprachigen Seiten www.fiestasquito.com und www.quitocultura.com.
Platz 4: Cotopaxi Full Circuit
Dieser Rundweg bringt Besucher zu den unberührten Orten am Fuße des weltweit höchsten aktiven Vulkans, den Cotopaxi. Er führt an Vulkanschlacke und alten Lavaströmen in den Steintälern entlang, Hinterlassenschaften der letzten Eruptionen. Grasbüschel, Flechtengewächse, Moos, Eukalyptus und Pinien blühen an dem Pfad, und die Fauna bietet ein Vielfalt endemischer Tiere: von Andenmöwen über Kiebitze bis hin zu Lappentaucher.
Nationalpark Cotopaxi
Gesamtlänge der Strecke: 72 km
Geschätzte Zeit: rund zehn Stunden (über zwei Tage verteilt)
Untergrund: Hauptsächlich Sand, Kies, Schotter und am Ende Kopfsteinpflaster
Körperliche Anforderungen: hoch
Technisches Level: niedrig
Höhe: 2.985 – 3.960 Meter
Klima: kalt
Platz 5: Die Straße La Ronda
Die kleine Kopfsteinplasterstraße ist ein wundervoller Ort, um ausgefallenes Handwerk zu erwerben, zeitgenössische Kunst aus Ecuador in den Galerien zu sehen und bei einem Glas Canelazo (typischem ecuadorianischem, süßem Rumgetränk mit Zimt) und Livemusik den Nachmittag zu genießen. Das Angebot an Bars, Restaurants und Cafés in der Straße La Ronda ist seit dem Comeback im Jahr 2007 stetig gestiegen.
La Ronda war Mitte des 20. Jahrhunderts das Zentrum der Bohème. Bis zum Restaurierungsprojekt im Jahr 2007 erlitt die berühmte Straße einen traurigen Niedergang. Heute glänzt La Ronda mit ihren Künstlern, Malern, Dichtern und Musikern wieder im Licht der Künstlerszene.
Die Strasse trägt den offiziellen Straßennamen Calle Morales und liegt zwischen den Straßen García Moreno und Maldonado, vier Straßenblöcke vom Plaza Grande in der Altstadt entfernt. Wir berichteten schon im Newsletter von Juli 2009 ausgiebiger über La Ronda.
Platz 6: Hacienda Rumiloma – Country Living Style in Quito
Quito genießt eine großartige geographische Lage. Viele Häuser, Appartements und Hotels bieten eine atemberaubende Sicht auf die Stadt und die umliegende Vulkane. Darunter auch die Hacienda Rumiloma, die am unteren Teil des Vulkans Pichincha mit Blick auf die Stadt liegt.
Das privat geführte Haus ist eine wahre Wohlfühloase, nur wenige Fahrminuten vom Stadtrand entfernt. Es liegt in einer Klamm, durch die ein Fluss in Richtung Stadt rauscht.
Das Restaurant mit seiner vielseitigen Küche aus ecuadorianischen Zutaten und seinem internationalen Touch ist bei Quiteños und Touristen gleichermaßen beliebt. Abends bietet es einen freien Blick auf die hell erleuchtete Stadt. Auch die Mehrzahl der Zimmer garantiert diese einzigartige Aussicht. Das Dekor der Zimmer macht Rumiloma zu etwas Besonderem. Antike Möbel, barocke Kronleuchter, plüschige Sofakissen sowie rustikale Holztische sorgen für ein romantisches Landhausambiente mit Berghüttencharakter.
In September wurden es drei neue, exquisit ausgestattete Suiten fertig gestellt, jede mit eigenen kleinen dekorativen Überraschungen und Liebe für das Detail.
Adresse: Hacienda Rumiloma, Obispo de la Madrid, am Straßenende (Nord-Quito stadtauswärts auf der Autobahn „Occidental“, Ausfahrt Hospital Metropolitano)
Telefon: (+593 2) 254-8206 / 320-0196 / (0)9 9703130
E-Mail: info@haciendarumiloma.com
Website: www.haciendarumiloma.com
Restaurant: Di–Sa 11–23 Uhr; So 10–21 Uhr
Platz 7: Museum Guayasamín
In diesem Museum werden die Werke von Oswaldo Guayasamín, dem wohl bekanntesten ecuadorianischen Künstler, ausgestellt. Zärtlichkeit, Zorn, Wut und andere Gefühle kommen in seinen Arbeiten mit jedem Pinselstrich zum Ausdruck. Der am 6. Juli 1919 geborene Künstler erregte schon in frühen Jahren Aufsehen, weltweit – bekannt wurde er erst in späteren Lebensjahren.
Sein Hausmuseum birgt nicht nur eigene Werke, sondern auch seine persönliche Sammlung von archäologischen Stücken aus der Zeit der indigenen Hochkulturen.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–17 Uhr
Adresse: Jose Bosmediano 543 y Jose Carbo
Telefon: (+593 2) 2446 455 / 2452 938
E-Mail: guayasam@hoy.net
Website: www.guayasamin.com
Eintritt: 3 US-Dollar, Studenten 2 US-Dollar
Platz 8: El Teleférico
Bereits im November-Newsletter haben wir die Seilbahn vorgestellt, die am Vulkan Pichincha auf 4.000 Meter Höhe führt. Die Bahn erhält einen verdienten achten Platz für die angesteuerte Aussichtsplattform, von der die Aussicht über Quito und auf die umliegenden Vulkane unvergleichlich ist. Weitere Informationen zum Teleférico sowie zu Mountain-Bike-Touren gibt es hier.
Platz 9: Die Strecke Quito–Otavalo
In Otavalo befindet sich der bekannteste Indiomarkt ganz Lateinamerikas. Besucher aus aller Welt kommen auf den Platz, um die besten Kunsthandwerksstücke einzukaufen. Vom Schal aus Alpakawolle über Ponchos, Hängematten, Schmuck und Malereien bis hin zu Keramikartikeln und Lederwaren findet hier jeder etwas für seinen Geschmack.
Aber auch auf der idyllischen nördlichen Panamericana auf dem Weg von Quito nach Otavalo empfiehlt sich der eine oder andere Stopp, zum Beispiel in der Ortschaft Calderón, die für ihre Brotteigfiguren bekannt ist, die so genannten Mazapanes.
Weiter im Norden, im Tal von Guayllabamba, können Besucher hervorragende Früchte wie die Cherimoya probieren oder die Locro, eine landestypische Suppe. Tierfreunde finden im Zoo von Guayllabamba mehr als 50 Tierarten.
Eine Stunde vor Otavalo liegt der Ort Cayambe, gewachsen am Fuße des gleichnamigen Vulkans. Auch dieser Ort hat seine lokalen Spezialitäten, zum Beispiel den Biskuit, ein recht hartes Brot, das mit dem in Südamerika weit verbreitetem Brotaufstrich „dulce de leche“ genossen werden kann.
Blumenplantagen und Gewächshäuser entlang des ganzen Weges verraten, dass die Gegend im Herzen der ecuadorianischen Blumenindustrie liegt. Am See San Pablo, der gleich am Fuße des Vulkans Taita Imbabura liegt, warten zahlreiche Wassersportmöglichkeiten wie auch schöne Plätze zum Entspannen auf Besucher.
Viele weitere Ortschaften der Region um Otavalo sind einen Besuch wert, darunter Cotacachi, berühmt für Kleidung und Lederwaren, mit dem naheliegenden Nationalpark Cotacachi-Cayapas, oder die Stadt Ibarra, wegen ihrer weißen Häuser und der barocken Kirchen Santo Domingo, San Agustín und der Basílica de la Dolorosa bekannt als „Die weiße Stadt“.
Zum Mittag- oder Abendessen bietet sich ein Besuch der umliegenden Hacienden an. Auf Gutshöfen wie der Hacienda Cusín oder Pinsaquí können Besucher in herrschaftlichen Landsitzen speisen wie einst Simón Bolívar, der hier oft einzukehren pflegte.
Platz 10: Der Botanische Garten von Quito
Besucher, die weniger Zeit für Exkursionen in die Mannigfaltigkeit der ecuadorianischen Natur mitbringen, können sich im Botanischen Garten auf komprimiertem Raum ein umfassendes Bild von ihr machen.
Die Guides des im Park La Carolina liegenden Gartens führen ihre Besucher durch Sümpfe, Nebel- und Trockenwälder sowie durch das Hochland Ecuadors. So sieht man hier die meisten Pflanzenarten der vier Klimazonen Ecuadors. Auch Kolibris schwirren in ihrer farblichen Vielfalt um die Besucher herum. Zwei Glashäuser beherbergen zudem mehr als 500 Orchideen- und andere Pflanzenarten vom Farn bis zur Bromelia. Ecuador ist berühmt als Land mit der höchsten Biodiversität pro Quadratmeter, ein Charakteristikum, das der Botanische Garten deutlich spiegelt.
Öffnungszeiten: Mo–Fr 8–17 Uhr, Sa, So und Feiertage 9–17 Uhr
Adresse: Pasaje Rumipamba y Shyris, im Parque La Carolina Interior, neben dem Naturwissenschaftlichen Museum
Telefon: (+593 2) 333 2516 / 333 2543
E-Mail: mestevez@jardinbotanicoquito.com
Website: www.jardinbotanicoquito.com
Eintritt: 3,50 US-Dollar, Kinder 0,50 bis 2 US-Dollar
Mehr zu den TOP 10 auf der Website von Quito:
http://www.quito.com.ec/index.php?option=com_topchoice&Itemid=528&lang=en
Neue LAN-Flüge zwischen Quito und Cuenca
Seit 27. Oktober bietet LAN Airlines Flüge von Quito nach Cuenca an. Viermal wöchentlich – dienstags, donnerstags, samstags und sonntags – geht es von Ecuadors Hauptstadt in die drittgrößte Stadt des Landes und zurück.
Mit dieser Verbindung gewinnt Quito weiter an Attraktivität auch für Umsteigepassagiere. Denn an den täglichen Langstreckenflug von Europa aus nach Quito schließt sich direkt der Weiterflug nach Cuenca an.
|
FLUGNR. |
FLUGTAGE |
VON |
NACH |
ABFLUG |
ANKUNFT |
|
XL 1541 |
2,4 |
UIO |
CUE |
09:30 |
10:15 |
|
XL 1541 |
6,7 |
UIO |
CUE |
09:45 |
10:30 |
|
XL 1540 |
2,4,6,7 |
CUE |
UIO |
19:40 |
20:25 |
Kontakt: Reisebüro-Helpdesk 01803-704705 (9 ct./Min. aus dem deutschen Festnetz),
Callcenter für Passagiere 01805-340767 (14 ct./Min. aus dem deutschen Festnetz) www.lan.com
Weiterflug nach Big Apple?
Seit Anfang Dezember 2009 verbindet die ecuadorianische Fluggesellschaft Aerogal die nordamerikanische Metropole New York mit der Hafenstadt Guayaquil. Vor dort aus geht es per Anschlussflug weiter nach Quito.
Der tägliche Flug mit der Boeing 767 von Quito nach New York mit Zwischenstopp in Guayaquil startet um 12:45 Uhr und landet um 21:30 Uhr am Flughafen John F. Kennedy. Rückflug: 23:59 Uhr ab New York, Ankunft in Quito um 09:15 Uhr. Preise und Buchungen unter www.aerogal.com.ec.
Quito mit neuer deutschsprachiger Broschüre für Reisende
Anfang 2010 bringt das Quito Visitors’ Bureau seine Konsumentenbroschüre für den deutschsprachigen Markt in überarbeiteter Auflage heraus. Ausführlichere Informationen zu Stadt und Umgebung geben einen umfassenden Überblick zu den Angeboten im ecuadorianischen Hochland.
Neu sind Rubriken wie beispielsweise „Auf den Spuren von Quitos Geschichte“ zu den archäologischen Ausgrabungen in der Stadt und um sie herum. Auch das Thema Bahnreisen spielt eine Rolle – schließlich werden die ecuadorianischen Bahnstrecken derzeit mit hohem Aufwand instand gesetzt.
Zudem geht das Heft auf die speziellen Bedürfnisse von Abenteuerlustigen wie auch von Luxusreisenden, Shopaholics und Feinschmeckern ein.
Das Quito Visitors’ Bureau wünscht Ihnen, Ihren Kollegen, Freunden und Familienangehörigen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Apropos – Wie feiert Quito Weihnachten?
Weihnachten in Quito ähnelt in vieler Hinsicht dem Fest in Deutschland: Viele weiße Lichter und der Geruch von Weihnachtsgebäck sorgen auf den Straßen für eine gemütliche weihnachtliche Stimmung. Es ist ein Fest der Familie, des Zusammenhalts, der Zärtlichkeit, Freude und Liebe. Und auch der Weihnachtsbaum sowie die Krippe fehlen nicht.
Der Heilige Abend hat in Quito eine lange Tradition. Die Familie kommt zu einem reichhaltigen Essen zusammen. Serviert wird ein Truthahn aus dem Ofen, die exquisitesten Leckereinen der Saison wie der arroz jardinero (Reisspezialität mit Gemüse), mit Rosinen gefülltes Huhn, Spanferkel, Schokoladenkuchen, Dessertwein oder die pristiños und buñuelos, süße Teigbällchen mit Karamell-Honig-Sauce.
Die Quiteños feiern aber auch Weihnachtstraditionen, die in Deutschland unbekannt sind – beispielsweise jährlich vom 16. bis zum 24. Dezember die Novena del Niño Jesús. Während der Novena kommen die katholischen Familien von Quito zuhause zusammen, um Jesus Christus mit offen Armen zu empfangen. In den neun Tagen liest jedes Familienmitglied einen Teil aus der Bibel laut vor. Üblicherweise werden warme Getränke und kleine Köstlichkeiten gereicht.
(bz.c/travelpedia)
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