Tourismus-Planung im Kreis Goslar in der Kritik
Umweltschützer aus dem Landkreis Goslar befürchten durch die Tourismuspläne der Kreisverwaltung massive Beeinträchtigungen für die Natur im Harz. Die Behörde prüfe neben durchaus naturverträglichen Projekten auch «Provokationen» wie den Bau eines Zentrums für Sommerlanglauf im Nationalpark, erklärte die Arbeitsgemeinschaft der Goslarer Umweltverbände am Dienstag. Dies sei «in keiner Weise» mit dem gültigen Wegeplan des Schutzgebietes vereinbar.
Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft berät der Landkreis auch über eine Erweiterung des Sportparks Bad Harzburg, eine Sommerrodelbahn am Bocksberg und den Ausbau der touristischen Infrastruktur an der Okertalsperre, eines Großparkplatzes sowie von künstlichen Beschneiungsanlagen. Gedacht sei auch an den Bau weiterer Hotels und Ferienhaussiedlungen.
Der Landkreis betonte, die Pläne würden derzeit erst geprüft. Die Verwaltung habe für die Prüfung der Pläne 50 000 Euro veranschlagt.
Von einer «Schrotschussplanung» sprachen die Goslarer Naturschutzverbände in ihrer Stellungnahme. Die Pläne rissen tiefe Löcher in das Landschaftsschutzgebiet Harz, dessen Schutz und Weiterentwicklung eine Pflicht der Kreisverwaltung sei. In der Arbeitsgemeinschaft sind unter anderem der BUND, der Naturschutzbund (NABU), der Heimatbund und der Sportfischereiverband vertreten.
(ddp/travelpedia)
Umweltschützer aus dem Landkreis Goslar befürchten durch die Tourismuspläne der Kreisverwaltung massive Beeinträchtigungen für die Natur im Harz. Die Behörde prüfe neben durchaus naturverträglichen Projekten auch «Provokationen» wie den Bau eines Zentrums für Sommerlanglauf im Nationalpark, erklärte die Arbeitsgemeinschaft der Goslarer Umweltverbände am Dienstag. Dies sei «in keiner Weise» mit dem gültigen Wegeplan des Schutzgebietes vereinbar.
Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft berät der Landkreis auch über eine Erweiterung des Sportparks Bad Harzburg, eine Sommerrodelbahn am Bocksberg und den Ausbau der touristischen Infrastruktur an der Okertalsperre, eines Großparkplatzes sowie von künstlichen Beschneiungsanlagen. Gedacht sei auch an den Bau weiterer Hotels und Ferienhaussiedlungen.
Der Landkreis betonte, die Pläne würden derzeit erst geprüft. Die Verwaltung habe für die Prüfung der Pläne 50 000 Euro veranschlagt.
Von einer «Schrotschussplanung» sprachen die Goslarer Naturschutzverbände in ihrer Stellungnahme. Die Pläne rissen tiefe Löcher in das Landschaftsschutzgebiet Harz, dessen Schutz und Weiterentwicklung eine Pflicht der Kreisverwaltung sei. In der Arbeitsgemeinschaft sind unter anderem der BUND, der Naturschutzbund (NABU), der Heimatbund und der Sportfischereiverband vertreten.
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